Genesis® II E-310 GBS – Gasgrill 

“Wir sollten uns einen Gasgriller kaufen.” sagt mein Mann während ihm zum gefühlten tausendsten mal bei unserem Kugelgrill der lockere Rost hineinfällt und er beim herausnehmen sich fast die Finger verbrennt. Während er das sagt, frage ich mich ob wir wirklich so ein Gerät brauchen. Schmeckt natürlich besser, aber nachdem ich wirklich versuche Ressourcen zu schonen, möchte ich nicht unbedingt etwas haben, was nicht auch viel genutzt wird und lange hält. Wenn man schon einen Griller haben möchte, dann sollte er ja auch Freude bereiten.

Irgendwie schmeckte  die Grillerei bei Freunden immer besser als bei uns – die grillen mit Gas oder mit Elektro und das Essen wird richtig fein. Bei uns ist es so, dass es im Grunde schade um das gute Bio Essen ist weil durch die fehlende Temperaturregelung einfach alles entweder zu roh oder zu durch wird – letzteres ist meistens der Fall. Und beim Gemüse werden es meistens im Kugelgrill trockene Zucchini mit schwarzen Rändern – auch nicht ganz mein Fall.

Auf der Suche nach dem passenden Griller

Ich wohne im Süden von Wien, habe ein Auto und war auch schon mal als Bloggerin bei Weber eingeladen. Natürlich ist es dann so, dass  man als erstes auch zu Weber geht und sich in dem unglaublich schönen Store umschaut. Das haben wir nicht nur einmal gemacht, sondern mindestens drei Mal, denn die Auswahl ist riesig und die Auswahl an Zusatzartikel ein Wahnsinn. Bis man weiß was man möchte, muss man schon einige Zeit investieren.

Dabei kann man es sich aber im Store richtig gemütlich machen, und in Wohnzimmeratmosphäre nachdenken welcher Griller es am Ende werden wird. Natürlich haben wir uns auch bei der Konkurrenz umgesehen. Aber nachdem wir einige Freunde gefragt haben und sie alle mit “Weber Grill” geantwortet haben, war die Entscheidung recht eindeutig. Vor allem in Anbetracht dessen, dass wenn etwas sein sollte oder wie irgendwas dazu brauchen wir 15 Minuten vom Shop entfernt wohnen – was will man mehr? Die Markenentscheidung war noch leicht, was danach kam war ein ewiges hin und her, weil uns alle drei die in unsere engere Auswahl toll waren.

Kriterien für die Griller Entscheidung

Ob man mit Kohle, Elektro oder Gas grillen möchte, ist schnell entschieden. Jeder hat so seine Vorlieben. Bei mir hat natürlich auch die Frage sich gestellt was nachhaltiger ist – aber nach meinen Recherchen kam ich schnell zum Schluss, dass gesamtheitlich betrachtet alles gleich gut oder gleich schlecht ist.  Also war mal die Art des Grillers schnell vom Tisch, weil es einfach keine Alternative gibt die das anscheinend wirklich ersetzen kann (Nein, kochen in der Küche ist keine Option). Dass wir einen haben wollen, war schon längst klar, aber dann kamen doch noch einige Fragen die recht ausschlaggebend für die Wahl des Grills waren:

  • Wie viele Flammen hat der Griller?

    Wie uns zahlreiche Freunde bestätigt haben: Unter drei Flammen sollte der gute Griller nicht haben. Vor allem wenn man gerne Gäste hat und viele verschiedene Dinge auf einmal zubereiten möchte. Wenn man sich für drei Flammen entscheidet, dann ist die Auswahl an Geräten noch immer recht groß.

  • Wie groß sind die Räder?

    Die günstigeren Modelle wie die Serie Spirit hat nur vier kleine Räder. Das ist wenn man den Griller nur am Balkon oder auf der Terrasse nutzt ausreichend. Bei uns ist es aber so, dass wir ihn auch die Wiese stellen und ihn auch mal woanders hinstellen wollen. Nachdem wir keinen englischen Rasen haben, haben wir uns deswegen entschieden ein Modell mit größeren Rädern zu nehmen.

  • Sieht man die Gasflasche?

    Ästhetik ist natürlich auch eine Frage beim Griller. Zumindest für mich. Ich kaufe ja wenig, aber wenn ich etwas kaufe dann muss es mir gefallen. Da bin ich auch nicht kompromissbereit. Es gibt Modelle die eine gelochte Vollabdeckung haben oder eben nur einen Sichtschutz. Für uns hat letzteres gereicht

  • Geschlossener oder offener Griller?

    Bei der Frage ging es vor allem darum herauszufinden was unter dem Grill sein soll. Wir haben uns für das offene Modell entschieden und ich bereue es definitiv nicht. Es sieht einfach “lockerer” aus.

  • Welche Farbe hat das Gerät?

    Das war echt ein Punkt. Ich visueller Mensch konnte mich zwar mit Silber anfreunden, aber Schwarz war mir dann doch etwas zu hart für unser liebliches altes Haus. Als ich die Farbe Schlammgrau – Weber nennt es “Smoke” – gesehen habe, war ich hin und weg. Das unser Griller so fesch werden würde, habe ich ja echt anfangs nicht erwartet.

  • Kann man die Seitenteile einklappen?

    Am ende geht es bei der Wahl auch um die Größe des Platzes wo der Griller stehen wird, wenn er nicht benutzt wird. Bei uns steht er auf der Terrasse genau neben unserem Esstisch. Manche Griller haben Seitenteile die nicht einklappbar sind, das kam für uns dann nicht in Frage, weil der Platz zu eng geworden wäre.

Bei uns ist es dann der Weber Genesis® II E-310 GBS – Gasgrill geworden. Ein Hingucker, wie ich finde.

Zubehör für den Griller

Was braucht man eigentlich noch für so einen Griller? Eine Frage die wir uns gestellt haben und schnell auch eine Antwort gefunden haben – zumindest in Sachen Must-Have. Ein echtes Want ist aber natürlich auch mitgekommen:

Must-Haves Grillzubehör für den Gasgriller

  • Abdeckhaube – damit der Griller auch immer geschützt ist
  • Grillbesteck – ein gutes Grillbesteck muss einfach sein. Sonst ärgert man sich einfach zu oft
  • Grillbürste – nach der Grillerei muss der Griller auch gereinigt werden.
  • Grillhandschuhe – Weber bietet tolle Handschuhe an mit denen man sich nicht mehr verbrennt.
  • Gemüsekorb – Wir haben uns zwei genommen, einer ist ein Must-Habe
  • Spieße – Wer gerne wie ich Spieße ist, sollte sich unbedingt welche dazunehmen
  • iGrill3 Thermometer – seitdem wir den nutzen ist das Fleisch immer perfekt. Auch wer im Ganzen grillen möchte, sollte das nutzen

Was ich noch unbedingt haben musste

Dutch- Oven – Ich wollte unbedingt einen haben, jetzt habe ich einen. Noch fehlen mir die passenden Rezepte, aber das wird definitiv meine Herbstbeschäftigung!

Weber Gasgrill Aufbauen – das ging aber schnell!

Ich habe eine sehr schwierige Beziehung zu Aufbau-Anleitungen. Bei Ikea schaffe ich es regelmäßig irgendwas falsch zu machen, weil ich bei den Zeichnungen oft suchen muss wie sie sich von der vorigen Zeichnung unterscheidet – mich erinnert das immer an die Bild-Fehlersuche in der Zeitung. Mir passiert es regelmäßig, dass ich irgendwas auseinander schrauben muss und dann meine Geduld an einem seidenen Faden hängt. Als ich die Anleitung zum Grilleraufbau gesehen habe, habe ich schon einen entnervten Seufzer von mir gegeben, aber mich motiviert ihn aufzubauen.

Mein Mann war Gott sei Dank Feuer und Flamme und hat mit viel Spaß an der Sache den Griller aufgebaut während ich die Anleitung durchgearbeitet habe. Die beste Anleitung die ich je gesehen habe. Deppensicher hat eine neue Dimension bekommen. Es besteht bei dem Gerät keine Möglichkeit dieses falsch zusammenbauen – wenn man es doch schaffen sollte, solle man sich Fragen wie man den Tag so überlebt hat. Ich bin ziemlich begeistert von der genauen Detail-Anleitung. Ich möchte ja nicht wissen wie oft diese umgeschrieben und neu aufgelegt wurde bis sie so wurde, aber sie ist großartig. Beim nächsten mal wo ich eine Anleitung bekomme die ich nicht verstehe, weiß ich auf was ich verweise 🙂 Jedenfalls war der Griller nach 30 Minuten fertig zum Grillen – wenn es nicht angefangen  hätte zu regnen, hätten wir ihn glatt gleich angeworfen.

Erste Schritte mit dem Gasgrill

Am Tag nachdem wir den Griller aufgebaut hatten, mussten wir ihn endlich testen. Und was der so gezaubert hat, war ein Wahnsinn! Ganz egal ob Kartoffeln, Würstel, Fleisch oder Gemüse – es wird alles ein Traum. Einfach die Gasflasche anmachen, den Griller anschließen, das Grillgut je nach gewünschter Temperatur drauflegen und schon geht das wie von selbst. Ich kann da nur jedem raten sich auch gleich einer der Weber Grillbücher zu bestellen – die sind super und helfen einen auch schnell ein Gefühl für den Gasgriller zu bekommen.

In der Zwischenzeit haben wir die Küche nach draußen verlegt. Was ich persönlich liebe weil so es im Haus nicht nach essen riecht (ich muss zugeben ich mag kein Fleischgeruch im Haus) und das kochen auch etwas gelassener ist. Und weil es so schön ist und das kochen so vereinfacht, laden wir auch wieder lieber Leute ein. Da steht dann niemand in der Küche während die anderen auf der Terrasse sitzen und hat einfach Zeit für das was wichtig ist: mit den Menschen die man gerne hat Zeit zu verbringen. So gesehen hat der Griller unser Leben ganz schön bereichert , hätte ich nicht gedacht!

 

Mit freundlicher Unterstützung von Weber / unbezahlte Werbung

 

Total
0
Shares

BohoQuartier Magazine

Inspiration & Ideas for bohemian souls.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.